Pressemeldungen

Mi, 06.03.2019Weltgebetstag: „Kommt, es ist alles bereit, es ist noch Platz!“

St. Nikolai Apen: Vorbereitungsgruppe des Weltgebetstages

Weltgebetstag 2019 in St. Nikolai Apen

Weltgebetstag 2019 in St. Nikolai Apen

Buffet nach dem Gottesdienst in St. Nikolai Apen

Tausende Christinnen und Christen feiern den Weltgebetstag im Oldenburger Land

 

Begeistert haben mehr als 55 Kirchengemeinden im Oldenburger Land den diesjährigen Weltgebetstag (WGT) am Freitag, 1. März, gefeiert. „Kommt, es ist alles bereit, es ist noch Platz!“ - diesen Slogan des Vorbereitungsteams aus Slowenien griffen die über 700 ausrichtenden Frauen in ihren Gottesdiensten auf. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Hoffnung auf ein gemeinsames Abendmahl. Zu den ökumenischen WGT-Gottesdiensten sind Frauen und Männer eingeladen.

 

Sehr gut besucht waren Kirchen und Gemeindehäuser in den Kirchenkreisen Ammerland, Delmenhorst/Oldenburg Land, Friesland-Wilhelmshaven, Oldenburger Münsterland, Oldenburg Stadt und Wesermarsch. Der WGT-Gottesdienst am ersten Freitag im März ist für viele Christinnen und Christen ein fester Termin.

 

In den Vorbereitungs-Teams sind Frauen verschiedener christlicher Konfessionen und Altersgruppen aktiv und leben das ökumenische Miteinander seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich. Die Gottesdienstordnung des WGT bereiten in jedem Jahr Frauen eines anderen Landes vor. Für dieses Jahr haben Christinnen aus Slowenien den Gottesdienst verfasst, einen lebendigen Gottesdienst, mit fröhlichen und schwungvollen Liedern.

 

Herausgestellt wurde in den Gottesdiensten die Schönheit des Landes Slowenien, aber auch die Probleme der Frauen, die oft mit Gewalttätigkeit und Alkoholproblemen konfrontiert sind. Die Besuchenden erfuhren einzelne Schicksale und Lebensbedingungen von slowenischen Frauen, indem die Veranstalterinnen ihnen eine Stimme gaben und so den Alltag und das Leben in dem europäischen Land darstellten.

 

Im Mittelpunkt der Gottesdienste stand das Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,13-24): „Wir sind eingeladen uns mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen.“ Das Gleichnis setzten die Frauen in unterschiedlicher Weise um. Sie demonstrierten zum Beispiel mit der Verteilung von Tellern: „Es ist immer noch Platz.“

 

Kollekten und Spenden stärken Frauen weltweit!


Ein wichtiges Zeichen von Solidarität mit Frauen und Mädchen weltweit ist die Kollekte. Beim Weltgebetstag teilen Menschen rund um den Erdball solidarisch und auf Augenhöhe miteinander. Der Großteil der jährlichen Kollekten und Spenden aus Deutschland kommt Frauen- und Mädchenprojekten auf der ganzen Welt zugute. Im Jahr 2018 kamen allein in Deutschland anlässlich des Weltgebetstags aus Surinam Spenden und Kollekten von über 2,5 Mio. Euro zusammen. Neben der internationalen Weltgebetstagsbewegung wurden mit diesem Geld 58 Frauen- und Mädchen-Organisationen in 26 Ländern gefördert. Seit 1975 konnten über 6.000 Projekte in rund 150 Ländern weltweit mit ca. 69 Mio. Euro unterstützt werden.
 
Weitere Informationen finden Sie unter:

www.weltgebetstag.de/kollekte-projekte/kollekte

 

Gelebte Ökumene


Ökumene steht beim WGT im Vordergrund der verschiedenen Kirchengemeinden. Seit vielen Jahren schließen sie sich zusammen um an wechselnden Orten, Kirchen und Gemeindehäusern zur Weltgebetstagsfeier einzuladen.

 

Stellvertretend für den Einsatz und das Engagement aller Teilnehmenden im Oldenburger Land wird im Folgenden der Gottesdienst in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Apen vorgestellt:


St.-Nikolai-Kirche in Apen


Zu diesem WTG-Gottesdienst kamen gewohnheitsgemäß ausschließlich Frauen. Die Kirche war mit roten Nelken, der Nationalblume Sloweniens, geschmückt. Sieben Frauengruppen kommen in jedem Jahr zusammen, um den WGT vorzubereiten und an wechselnden Orten durchzuführen, erklärte Sprecherin Antje Kunst. Pastorin Sygun Hundt, Ev. -luth. Kirche Apen, begleitet seit 1990 im Ammerland den Weltgebetstag. „Eine tolle Sache, dass sich alle ein Mal im Jahr treffen, sich begegnen und austauschen. Prima auch, über Sitten und Frauen in anderen Ländern zu erfahren.“

Die Frauenkreise bereiteten jeweils Teile der Gottesdienstordnung eigenständig vor. Ausgerichtet wird der Weltgebetstag wechselnd in den unterschiedlichen Gebäuden und Kirchen, den drei evangelischen Kirchen, der katholischen und der Freikirche.

Faszinierend findet Hundt, dass der Gottesdienst bei der getrennten Vorbereitung „immer so rund wird.“ Sie lobte weiterhin den Mut der mitwirkenden Frauen. Viele slowenische Rezepte wurden von 20 Frauen umgesetzt und fanden großen Anklang beim üppigen Buffet am Abend.

 

Ein Beitrag von Bärbel Romey für die Ev.-Luth. Kirche Oldenburg


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