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Konfirmation 2020

Eindrücke von der Verabschiedung von Pfarrer Peter Kunst am 5. Sept. 2020

Quelle: Peter dal Pra
Quelle: Peter dal Pra
Quelle: Hildburg Lohmüller
Quelle: Hildburg Lohmüller
Quelle: Peter dal Pra
Quelle: Peter dal Pra
Quelle: Hildburg Lohmüller
Quelle: Hildburg Lohmüller

"Us Karkenblatt" - Verteiler gesucht !

Gesucht wird ein/e verlässliche/r  Austräger/in oder ein Austräger-Team, gerne auch Jugendliche, für das vierteljährliche "Us Karkenblatt".


Für die Bezirke Nordloh / Nordloher Landstraße und Tange

 

suchen wir Ehrenamtliche, die Lust haben, Exemplare von
"Us Karkenblatt" ab November, für eine Aufwandsentschädigung 4x im Jahr, auszuteilen.

 
Bitte melden Sie sich entweder im Kirchenbüro Tel. 04489-5341 oder bei Mitgliedern des Redaktionsteams.


Fr. Helm-Brandau 04489-3933 / Hr. Wilts 04489-670216 / Pfr. Göde 04489-1223

Pastor Peter Kunst geht in den Ruhestand

 

Auf Wiedersehn!


„Freunde, es wird Zeit für mich zu gehn, was ich noch zu sagen hätte …“


„Bruder Kunst, ich brauche dringend einen Pastor in der Kirchengemeinde Apen! Gucken Sie sich die doch einmal genauer an.“ Mit diesen Worten schickte mich der damalige Oberkirchenrat Müller nach Apen. Apen? Wo liegt das überhaupt? Dank einer guten Straßenkarte war aber auch Apen schnell gefunden und eine erste Begegnung mit Kirchenältesten und eine Besichtigung des Pfarrhauses fanden statt. Alle haben mir die kirchliche Arbeit in Apen schmackhaft gemacht, aber ich hatte dennoch meine Zweifel. Schließlich war die Kirchengemeinde recht groß und es war neben dem Aper Pastor nur noch Pastor Eckhard in Augustfehn da. Eine dritte Pfarrstelle wie jetzt, gab es noch nicht. Gibt es für einen Berufsanfänger nicht etwas kleineres, überschaubareres, gemütlicheres? „Peter, Du musst nach Apen. Du brauchst eine Stelle, auf der Du richtig arbeiten musst!“ Mit diesen „aufmunternden“ Worten meines Vikar-Ausbilders, Pastor Pöppelmeier, war letztlich alles entschieden.


Und ich habe diese Entscheidung nie bereut!


Jetzt bin ich seit fast 37 Jahren als Pastor in Apen tätig. Im Laufe dieser vielen Jahre konnte ich zahlreiche Familien über Generationen hinweg begleiten. So habe ich manche Jugendliche konfirmiert, sie dann später getraut. Danach brachten sie ihre Kinder zur Taufe und als diese herangewachsen waren, wurden auch sie von mir konfirmiert, später getraut und schon wurde die nächste Generation Kinder getauft. Mit den Jahren wurde ich mit der Kirchengemeinde immer vertrauter und sie wohl auch mit mir. Und das finde ich richtig gut. Auf diese Weise kennt man Familienzusammenhänge, weiß, wer alles zur gerade verstorbenen Frau gehört, weiß auch, wer alles bei der Taufe des Enkelkindes von Opa XY dabei sein wird.


Schon vor Beginn meines Theologiestudiums hat mich die Arbeit mit und am Menschen fasziniert. Nach meiner Konfirmation war ich in der kirchlichen Jugendarbeit in meinem Heimatort Hude dabei, habe verantwortlich Kindergruppen geleitet und beim Kindergottesdienst mitgemacht. Um mehr über Gott, Glaube und Kirche zu erfahren, habe ich mich zum Lektoren ausbilden lassen. Die Beschäftigung mit der Bibel und den Fragen des Glaubens haben mich seitdem nicht mehr losgelassen. Darum habe ich das Studium der Theologie aufgenommen. Bereits während der Studienjahre hat mich immer die Umsetzung der „grauen“ Theorie in die Alltagspraxis am meisten interessiert. Wie bring ich bloß diese oft so komplizierten theologischen Gedanken einer Gemeinde bei? Sollte es mir hin und wieder gelungen sein, hatte sicher der Heilige Geist seine Finger mit im Spiel. Sollte es manches Mal nicht gelungen sein, möge man es mir nun verzeihen.


In den vielen Jahren meiner pastoralen Arbeit in Apen ist viel geschehen. Noch in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde mit einer umfangreichen Sanierung und Renovierung des Glockenturmes und der Kirche begonnen. Von den Fundamenten bis zum Dachstuhl, von den Außenmauern bis zu den Inventarstücken wurde alles gemacht. Bis 1995 wurde dabei viel baulich bewegt. Es wurde 1990 bereits die dritte Pfarrstelle bei der Synode „erstritten“. Immer wieder mussten die Pfarrbezirksgrenzen neu überdacht werden. Auch im Aper Gemeindehaus gab es im oberen Bereich manche Umgestaltung. Kindergärten kamen hinzu, das Personal bei „Kirchens“ wurde mehr, die Verwaltungsarbeiten nahmen deutlich zu. Aber am liebsten waren mir die Begegnungen mit den Menschen, bei vielen Besuchen zu Geburtstagen und Ehejubiläen, bei den Vorbesprechungen für die vielen Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und ja leider auch Beerdigungen. 37 Jahrgänge von Konfirmanden sind es nun auch gewesen. Die letzten warten noch auf ihre Konfirmation im September. Schön waren auch die Feste und Jubiläumsfeiern, die wir immer als große Gemeinschaft gefeiert haben. Kirche ist für mich nicht nur da, wenn Menschen Hilfe, Rat und Trost brauchen, sondern Kirche soll und muss auch das Leben feiern und Christen dürfen und sollen auch fröhlich sein.


Ich bin gerne Pastor und ich war sehr gerne Pastor in Apen! Für mich war es immer mehr als nur ein Beruf, es war auch eine Berufung. Ich habe mich durch die unterschiedlichsten Zeiten meines Lebens immer gehalten gewusst von unserem Gott.


Voller Dankbarkeit denke ich an die vielen Menschen, die mich in den Jahren begleitet haben, auch durch Höhen und Tiefen meines Lebens. Ich habe immer ein gutes Miteinander erfahren dürfen mit den Vertretern der politischen Gemeinde und den zahlreichen Vereinen. Besonders wichtig sind mir all die vielen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen unserer Kirchengemeinde. Manche sind in dieser Zeit zu guten Freunden geworden. Habt alle herzlichen Dank für Eure Unterstützung und Euer Engagement. Außerdem habe ich in Apen Antje, meine Frau, gefunden und unsere Jungs sind hier aufgewachsen. Wir sind und bleiben als Familie in Apen beheimatet.


Und jetzt steht der Ruhestand an. Ich freue mich auf die Zeit, die vor mir liegt, und ich nehme einen Schatz von tollen Erinnerungen mit. Ich freue mich auf mehr Zeit für die Familie, besonders auch auf Zeit mit den Enkelkindern und auf manche spannende Unternehmung. Mal sehen, was die Zukunft noch so bereithält. Und das alles, wie mein damaliger Professor immer zu sagen pflegte: „So Gott will und wir leben“.


Machen Sie alle es gut und bleiben Sie zuversichtlich!


Ihr/Euer Pastor Peter Kunst

Neue Pastorin in unserer Kirchengemeinde als "Springerin" aktiv!

Bild: Dorothea Herbst
Bild: Dorothea Herbst

"Liebe Schwestern und Brüder in Apen-Augustfehn-Nordloh-Vreschen-Bokel-Godensholt!
Ich bin Dorothea Herbst und seit dem 1. April für zwei Jahr als „Springerin“ im Kirchenkreis Ammerland eingesetzt, zunächst in der Kirchengemeinde Augustfehn, wo ich die Kollegen unterstützen soll.


Das Ammerland ist mir nicht unbekannt. Ich habe in den Jahren 1993-96 mein Vikariat in Westerstede-Ihausen absolviert und mich dort sehr wohlgefühlt. Dann führte mich der Weg auf meine erste Stelle in Moorriem in der Wesermarsch, wo ich 7 ½ Jahre lang drei Landgemeinden zu betreuen hatte. Nach dieser ebenfalls sehr schönen Zeit auf dem Land zog es mich für 16 ½ Jahre nach Wilhelmshaven, wo ich früher zur Schule ging. Auch hier habe ich gerne gearbeitet.


Nun führt mich mein Weg also wieder zurück ins schöne Ammerland. Ich freue mich auf die Begegnungen in der Gemeinde und die Zusammenarbeit mit den anderen Pastoren und der Pastorin.


Ab Mai werde ich in Westerstede wohnen, da der Ort für den Dienst im Ammerland „strategisch günstig“ liegt.


Vielleicht sehen Sie mich gelegentlich mit dem Fahrrad durch die Gemeinde fahren. Denn ich liebe, es mit dem Rad die Gegend zu erkunden."


Herzliche Grüße,


Dorothea Herbst

Stellenangebot: Gemeindepfarramt in der Kirchengemeinde Apen

Ausschreibung_Pfarrstelle_Apen_2020__1_.pdf
Ausschreibung_Pfarrstelle_Apen_2020__1_.pdf
Beschreibung: Gemeindepfarramt in der Kirchengemeinde Apen22 kB

Stellenangebot: Kreisjugenddiakon*in (m/w/d)

Ausschreibung_Stelle_als_DiakonIn_KK_AML.pdf
Ausschreibung_Stelle_als_DiakonIn_KK_AML.pdf
Beschreibung: Kreisjugenddiakon*in (m/w/d)85 kB
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