Erinnern, Gedenken, Verantwortung übernehmen am 24. Januar 2026
Augustfehn I. In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 wurden Millionen von Menschen verfolgt und ermordet. Der staatlich organisierte Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden, der Holocaust, kostete rund sechs Millionen Menschen das Leben. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 endete zugleich die nationalsozialistische Gewaltherrschaft.
Jedes Jahr am 27. Januar wird weltweit der Internationale Holocaust-Gedenktag begangen. Er erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 durch sowjetische Soldaten.
Bereits in den vergangenen Jahren hat Norbert Zwingmann, Diakon im Ruhestand und Leiter des „Politischen Stammtischs“ in Augustfehn, in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule (KVHS) Ammerland Holocaust-Gedenkveranstaltungen organisiert. Auch im Jahr 2026 wird herzlich zu dieser wichtigen Veranstaltung eingeladen.
Die Holocaust-Gedenkveranstaltung findet am Samstag, 24. Januar 2026, ab 11.00 Uhr im Peter-Suhrkamp-Foyer der IGS Augustfehn (Anfahrt über Stahlwerkstraße 50, Augustfehn I) statt. Interessierte aller Altersgruppen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Den Flyer mit allen Informationen könnt Ihr H I E R einsehen.
Um den Mittagsimbiss besser planen zu können, bittet die KVHS Ammerland um eine kurze Anmeldung per E-Mail an kvhs@kvhs-ammerland.de.
Norbert Zwingmann und Frank Ritterhoff werden die Veranstaltung mit einleitenden Worten eröffnen. Bürgermeister Matthias Huber hat erneut gerne die Schirmherrschaft übernommen und wird ebenfalls ein Grußwort sprechen. Im Anschluss werden die Gedenkworte zum Holocaust vorgetragen.
Darüber hinaus werden Informationen zum Thema „Deportationszüge - Halt in den Bahnhöfen Augustfehn und Apen“ vermittelt.
Nach einem kurzen Mittagsimbiss hält Dr. Tilman Tarach, Jurist und Antisemitismusforscher aus Berlin, einen Vortrag zum Thema: „Wurzeln eines heiligen Hasses: Vom christlichen Antijudaismus zum Dschihad gegen Israel - Zum Zusammenhang von christlicher, postchristlicher und islamischer Judenfeindschaft.“
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Kornèl Kresz-Gundrum am Marimbaphon.
Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Huber und Jasmin Schwarz, Koordinatorin der Fachstelle „Demokratie leben“ bei der KVHS Ammerland, freut sich Norbert Zwingmann über eine rege Beteiligung von Interessierten aller Altersgruppen.
Quelle: https://www.apen.de/
