15. März um 17 Uhr in der Kapelle Vreschen-Bokel
Passend zur „stillen“ Passionszeit spielt Amelie Gruner besinnliche und nachdenkliche Werke aus dem 17. Jahrhundert:
Dietrich Buxtehude: Präludium, Fuge und Postludium g-moll
Johann Jakob Froberger: Suite mit „Meditation sur ma mort future“
Johann Kuhnau: Biblische Sonate Nr. 6, „Jakobs Tod und Begräbnis“
Louis Couperin: Tombeau für M. Blancrocher.
Für mich atmet die von Amelie Gruner ausgewählte Musik den Geist der Stille. Etwa im „Tombeau“ von Louis Couperin – einem musikalischen Nachruf auf den geschätzten Lautenisten Blancrocher – kann man spüren, wie die Musik auf der Grenze zur Stille verharrt, um sich dann wieder daraus zu lösen und schließlich zur Stille zurückzuführen.
In der kleinen Kapelle Vreschen-Bokel mit ihrer intimen Atmosphäre entfaltet das Cembalo eine Klangfülle, die unter die Haut geht.
Amelie Gruner lebt in Berlin und ist durch gute Beziehungen nach Apen auf die Kapelle aufmerksam geworden.
Kontakt: Christian Andrae, Tel. 04489 404 98 44
Unterstützt vom Verein zur Förderung der Musik in der Kirche e.V.
www.zukunftmitmusik.de
